Das Sachwertverfahren leitet einen Immobilienwert aus dem Bodenwert und dem Wert der baulichen Anlagen ab und passt ihn an den Grundstücksmarkt an.

Was bedeutet das im Detail?
Für Gebäude werden modellhafte Herstellungskosten zugrunde gelegt. Alter und verbleibende Nutzungsdauer werden berücksichtigt. Hinzu kommen je nach Objekt weitere bauliche Anlagen und Außenanlagen. Der vorläufige Sachwert muss durch geeignete Marktdaten an die allgemeinen Marktverhältnisse angepasst werden; besondere Merkmale des Objekts sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Was heißt das für Käufer und Eigentümer?
Das Ergebnis ist daher nicht einfach die Summe aus damaligen Baukosten und Grundstückspreis. Ob das Verfahren für eine Immobilie geeignet ist, hängt auch von den verfügbaren Daten ab. Für Verkäufer ist wichtig, wie Zustand, Modernisierungen und die Anpassung an den Markt begründet werden.
Worauf Sie achten sollten
- Verwendete Marktdaten erläutern lassen.
- Alter und Modernisierung nachvollziehen.
- Sachwert nicht mit Baukosten verwechseln.